Wer ein hochwertiges Sim-Racing-Cockpit sucht, landet fast zwangsläufig bei einem Alu-Profil-Rig. Diese Rigs sind mittlerweile zum Standard im High-End-Bereich geworden - und das aus gutem Grund. Sie bieten ein Maß an Stabilität, Modularität und Langlebigkeit, das für diejenigen, die mit leistungsstarken Direktantriebs-Radständen und Loadcell-Pedalen fahren, einfach unverzichtbar ist.
Die Sim Lab P1X Pro ist ein etablierter Name in diesem Segment. Als Flaggschiffmodell stellt es die Weiterentwicklung des ursprünglichen P1X dar und kombiniert maximale Steifigkeit mit intelligenten Verbesserungen in Design, Verarbeitung und Benutzerfreundlichkeit.
Sim-Lab positioniert sich seit Jahren als einer der führenden Player im Premium-Segment und setzt mit dem P1X Pro diese Linie überzeugend fort. Das aktualisierte Sim-Lab P1X Pro verspricht mehr Raffinesse, ein höheres Niveau der Verarbeitung und noch mehr strukturelle Steifigkeit. Alles Elemente, die in einem High-End-Cockpit entscheidend sind. Ist das Sim Lab P1X Pro wirklich ein Schritt nach vorne gegenüber seinem Vorgänger? In diesem Sim Lab P1X review, teile ich meine Erfahrungen!
Inhaltsübersicht

Die Entscheidung für das P1X Pro lag für mich auf der Hand. Nachdem ich jahrelang mit dem originalen P1X zufrieden war, war mir klar, dass auch mein neuer Prüfstand wieder auf einem Sim-Lab-Rahmen aufgebaut sein musste. Die Entscheidung war also schnell getroffen! Mein Dank geht an Sim-Lab und Inhaber Richard für die Bereitstellung dieses Cockpits für meinen neuen Prüfstand und das Vertrauen, diese neue Generation ausgiebig zu reviewen.
Unabhängiges und faires Urteil
Ein kleiner, aber notwendiger Hinweis an dieser Stelle ist, dass meine Meinung und Erfahrung mit diesem review in keiner Weise davon beeinflusst wird. Ich sehe es als meine Aufgabe an, ehrlich und kritisch zu sein - eben weil das letztlich auch Sim-Lab, wie auch anderen Herstellern, hilft, ihre Produkte weiter zu verbessern und auf das zuzuschneiden, was Sim-Racer wirklich brauchen.
Neu review: das Sim Lab P1X Ultimate ausgiebig getestet
Die Sim Lab P1X Ultimate gilt als der Maßstab unter den Rennsimulator-Cockpits. In diesem review werfe ich einen kritischen Blick darauf: Was bringt es wirklich im Vergleich zum regulären P1X?
Sim-Lab P1X: Unboxing und erste Eindrücke
Die Lieferung des Sim-Lab P1X Pro erfolgte schnell und reibungslos per UPS. Alles kam pünktlich an, und wie bei einem Gerät dieses Kalibers nicht anders zu erwarten war, handelte es sich um einen dicken Stapel Kartons. In meinem Fall war es das P1X Pro Sim Racing Cockpit selbst, die integrierte Vario-Monitorhalterung und weiteres Zubehör. Das blaue Sim-Lab Geschwindigkeit 1 Sitz, den ich glücklicherweise schon hatte und aus meinem anderen P1X-Cockpit mitnahm, wo ich kürzlich den O-Rouge Kalte Fusion C2 darauf montiert.
Als ich den ersten Karton öffnete, fiel mir sofort auf, wie sorgfältig alles verpackt war. Die Aluminiumprofile waren einzeln und gut mit Schaumstoff und Folie geschützt, und alle anderen Teile waren ordentlich in kleinere Kartons und Tüten sortiert. Alles war sehr sorgfältig organisiert.
Die Erfahrung ist ähnlich wie beim Zusammenstellen eines IKEA-Kleiderschranks: sehr gut organisiert und durchdacht. Der erste Eindruck? Der kann sehr positiv sein. Seriöses Material, mit Sorgfalt hergestellt und mit der Qualität und hochwertigen Verarbeitung geliefert, die man von Sim-Lab-Produkten erwarten kann (und sollte).

Was mir sofort auffiel, war die Solidität der Materialien. Die Profile sind schwer, gut verarbeitet und haben einen industriellen Charakter, ohne klobig zu wirken. Die Beschichtung ist gleichmäßig und professionell aufgetragen und verleiht dem Ganzen einen hochwertigen Look. Während der Vorgänger P1X noch eine etwas glattere Oberfläche hatte, ist die neue Generation etwas rauer, was sie weniger anfällig für Kratzer und Stöße macht. Während ich in der Community immer noch manchmal von Lackschäden höre und lese, habe ich diese Erfahrung nicht gemacht.
Ein Sim-Lab P1X ist kein Plug-and-Play-Cockpit, das man in einer Stunde einrichten kann. Es ist ein Rig, für das man sich etwas Zeit nehmen muss. Und ehrlich gesagt: Mich stört das überhaupt nicht. Denn abgesehen von der Rennsimulation an sich, macht es genauso viel Spaß, sein eigenes Traum-Setup zu bauen! Es zu bauen ist unglaublich befriedigend.
Was erhalten Sie alle?
Die Lieferung des Sim-Lab P1X Pro ist ordnungsgemäß und vollständig. Alles ist ordentlich verpackt, beschriftet und auf die von Ihnen bei der Bestellung gewählte Konfiguration abgestimmt. Sie erhalten:
Standardmäßig inbegriffen:
- Aluminiumprofile (schwarz pulverbeschichtet)
- Radhalterung Ihrer Wahl (Frontmontage, Seitenmontage oder Radkasten)
- Stahlbügel für Frontmontage-Radkästen
- Einstellbare Pedalplatte
- Seitliche Halterungen für Zubehör (Schalthebel, Knopfleiste)
- Set mon1TP3Bolts für Stuhl
- Verstellbare Füße zur Nivellierung
Optional, abhängig von Ihrer Konfiguration:
- Integrierte Einzel- oder Dreifach-Monitorhalterung
- Sitzrahmen, Sitzhalterungen und Sitzgleiter
- Ein Stuhl
- Sonstiges Zubehör
Alles passt nahtlos zusammen, ohne unnötige Teile oder Überraschungen. Sie bauen genau das, was Sie brauchen - und nicht mehr als das.

Was kostet das Sim-Lab P1X Pro?
Der Preis des Sim-Lab P1X Pro hängt stark von der Konfiguration ab, die Sie wählen. Die Basisversion beginnt bei von € 879, Dafür erhalten Sie ein ‘nacktes’ Cockpit: einen hochwertigen Aluminiumrahmen ohne Extras. Die Idee hinter diesem modularen System ist, dass Sie Ihr Cockpit komplett nach Ihren Bedürfnissen und Ihrer Hardware zusammenstellen können.
Ohne zusätzliches Zubehör beläuft sich der Gesamtpreis auf rund 1.500 €. Das Sim-Lab P1X Pro ist zweifelsohne ein High-End-Cockpit, und das spiegelt sich auch in seinem Preis wider. Und fairerweise muss man sagen, dass das eine Menge Geld für ein Cockpit ist.
Dennoch ist es wichtig, diesen Betrag ins rechte Licht zu rücken. Für ein Rigg, das jahrelang hält, maximale Stabilität bietet und vollständig modular ist, ist es eher eine Investition als eine Ausgabe. Schließlich kauft man nicht so schnell ein neues Cockpit. Es ist oft eine einmalige Ausgabe, auf die man über Jahre hinweg baut.
Konfigurieren Sie es in drei Schritten:
Sie stellen das Sim-Lab P1X genau so zusammen, wie Sie es wollen. Und das in drei einfachen Schritten:
Schritt 1: Wählen Sie Ihre Radhalterung
Standardmäßig erhalten Sie eine Frontbefestigung, die u.a. mit dem Simucube 2 Sport, Pro und Ultimate sowie dem Simagic Alpha Mini und DD kompatibel ist. Wenn Sie ein Fanatec oder einen anderen Radstand haben, wählen Sie einfach die Radkasten oder Fanatec DD-Montage. Das Schöne daran ist, dass diese Auswahlmöglichkeiten nichts extra kosten. Es fühlt sich wie ein ehrlicher und flexibler Ansatz an, der gut zum modularen Charakter des P1X passt.
Schritt 2: Wählen Sie Ihre Monitorhalterung
Für meinen Testaufbau habe ich eine integrierte Einzelmonitorhalterung gewählt, die für meine MSI MEG 49" ultrabreiter gebogener Monitor. Diese Option kostet 189 € extra, so dass der Preis für meine Ausrüstung 1.068 € beträgt. Wenn Sie ein Dreifach-Setup bevorzugen, gibt es die integrierte Vario-Dreifachhalterung für 299 € extra. Wie auch immer Sie sich entscheiden: Das System fühlt sich durchdacht und robust an und kann später leicht geändert oder aufgerüstet werden, z. B. von einer Einzel- zu einer Dreifach-Monitorhalterung. Ein Sim-Rig entwickelt sich mit Ihnen, und das Tolle daran ist, dass Sie dies tun können
Schritt 3: Wählen Sie Ihren Stuhl (und die Befestigungsmittel)
Natürlich ist ein Cockpit erst mit einem guten Sitz komplett. In meinem neuen Testaufbau verwende ich meinen bewährten Sim-Lab Geschwindigkeit 1. Dieser Stuhl kostet 429 € und bietet ein gutes Gleichgewicht zwischen Ergonomie, Preis und Qualität. Und ganz ehrlich, ich bin seit Jahren mit diesem Stuhl sehr zufrieden, also kein Grund für einen neuen!
Es gibt billigere und vielleicht bessere Optionen, aber dieses Modell bietet genau das, was Sie für lange Rennsessions ohne Unbehagen brauchen. Mein Rat: Versuchen Sie nicht, hier zu knausern. Eine falsche Sitzposition wird Ihr ganzes Erlebnis ruinieren - und Sie werden es buchstäblich spüren. Suchen Sie noch nach Inspiration? Dann schauen Sie sich unsere Top 5 der Sim-Rennsitze für verschiedene Budgets und Sitztypen. Vergessen Sie natürlich nicht Ihre Sitzgleiter und Schalensitzhalterungen!




Sim-Lab P1X Pro Sim-Rennfahrer-Cockpit
Bevor wir mit dem Bauprozess fortfahren und ich meine Erfahrungen mit Ihnen teile, ist es gut, kurz auf die wichtigsten Merkmale und Eigenschaften des Sim-Lab P1X Pro Renncockpits einzugehen. Was macht das P1X also einzigartig und zu einer guten Wahl?
Das Sim-Lab P1X Pro ist nicht nur ein Upgrade seines erfolgreichen Vorgängers - es ist ein komplett neu gestaltetes Cockpit, das auf drei Kernwerten basiert: Steifigkeit, Modularität und zukunftssicher. Alles an diesem Rahmen ist darauf ausgelegt, das Beste aus Ihrer Hardware herauszuholen, ohne Kompromisse bei Komfort, Funktionalität und Bequemlichkeit einzugehen.
Darüber hinaus ist das Ganze auch optisch ein großer Schritt nach vorn: schlanker, minimalistischer und moderner. Das überarbeitete P1X Pro sieht umwerfend aus! Von der Verarbeitung bis hin zu den Details bildet es ein schönes und minimalistisches Design, das in Bezug auf Design und Verarbeitungsqualität vollkommen ausgewogen ist.
Maximale Steifigkeit
Eine der größten Stärken des Sim-Lab P1X Pro ist seine beeindruckende Rahmensteifigkeit. Sim-Lab verwendet extra schwere Aluminiumprofile, kombiniert mit einer aktualisierten Konstruktion, bei der universelle Eckhalterungen durch spezielle Sandwichplatten und vorgebohrte Befestigungspunkte ersetzt wurden. Das Ergebnis ist ein extrem steifer Rahmen, der selbst unter den schwersten Lasten von Direktantriebs-Radständen wie dem Simucube 2 Pro oder dem Fanatec DD2 standhält. Beim Fahren werden Sie überhaupt keinen Durchhang spüren - und das macht einen großen Unterschied bei Feedback und Kontrolle aus.

Modular und leicht anpassbar
Das P1X Pro baut auf dem modularen Prinzip auf, für das Sim-Lab bekannt ist, allerdings in einer schlankeren und effizienteren Form. Dank der neuen Montagestruktur ist das Cockpit schneller und einfacher zu montieren als frühere Generationen, aber dazu später mehr. Und weil die montageplates und Profile clever konstruiert sind, bleibt das System offen für Erweiterungen: Ob Sie nun einen zusätzlichen Schalthebel, eine Tastenbox oder eine Handbremse hinzufügen möchten, das Rig wächst mit Ihnen. Deshalb ist ein gutes Fundament und eine gute Basis so enorm wichtig, und am Rahmen oder Cockpit sollte man auf keinen Fall sparen.
Zukunftssicheres Design
Was dieses Cockpit wirklich zukunftssicher macht, sind die speziellen Radhalterungsoptionen. Sie haben die Wahl zwischen einer Frontbefestigung (mit maximaler Beinfreiheit und Steifigkeit für Direktantriebssysteme), einer Seitenbefestigung oder einem universellen Radkasten. Dadurch ist das P1X Pro mit praktisch jedem Radstand auf dem Markt kompatibel, einschließlich:
- Simucube 2 Sport / Pro / Ultimate
- Fanatec DD1, DD2, DD und DD+
- Simagic Alpha Mini / Alpha DD / Ultimate
Ob Sie nun mit einem Simagic Alpha Mini einsteigen oder später auf einen Simucube 2 Ultimate aufsteigen wollen - die Modularität des Sim-Lab P1X Pro sorgt dafür, dass dieses Cockpit mit Ihnen wächst. Und das ist einfach ein schöner Gedanke.


Intelligente und einstellbare Befestigungspunkte
Ein weiterer Pluspunkt ist die Art und Weise, wie Zubehör integriert werden kann. Das Cockpit ist mit einer stabilen und verstellbaren Seitenhalterung ausgestattet, die es Ihnen ermöglicht, eine Handbremse, einen Schalthebel oder andere Peripheriegeräte, wie z. B. eine Tastenbox, an der Stelle zu montieren, die für Sie ergonomisch am besten ist. Diese Flexibilität ist besonders wertvoll bei Simulationen wie Rallye oder Drift, bei denen es auf schnelle Abläufe ankommt.
Konstruktion und Abmessungen
Neben der Funktionalität wurde auch auf das Design geachtet. Der P1X Pro sieht modern, schlank und industriell aus - inspiriert von den Linien moderner Rennwagen. Die mattschwarze Pulverbeschichtung ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch praktisch in der Anwendung: weniger anfällig für Kratzer und leicht sauber zu halten. Ich halte dies für ein großes Plus und einen Fortschritt im Vergleich zu früheren Generationen. Auch die abgerundeten Eckprofile tragen zum edlen Aussehen bei. Das Ganze wirkt dynamischer und optisch ausgewogener - vor allem im Vergleich zur vorherigen Generation, die plötzlich klassisch und wie ein Oldtimer aussah 😉 Was das Design angeht, so ist dez
Mit einer Länge von 1350 mm und einer Breite von 580 mm (680 mm an der breitesten Stelle) ist der Rahmen relativ kompakt, insbesondere wenn man seine Stabilität berücksichtigt. Die Höhe beträgt 770 mm, wodurch er für eine breite Palette von Sitzpositionen geeignet ist - von GT bis Formula Style.

Bauprozess Sim-Lab P1X Pro
Erster Eindruck des Bauprozesses
Jeder, der schon einmal ein Aluminium-Cockpit gebaut hat, weiß, dass dies eine ziemlich zeitaufwändige Arbeit sein kann. Das trifft auf das Sim-Lab P1X Pro in viel geringerem Maße zu. Dank der aktualisierten Konstruktion, klaren Anweisungen und intelligenten Befestigungslösungen ist der gesamte Bauprozess klar, logisch und vor allem: überraschend einfach!
Vorbereitung und Sortierung der Teile
Gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Der montage begann mit dem Auspacken und Sortieren der Teile - und ehrlich gesagt: das ist ein Projekt für sich. Man ist fast überwältigt von der Menge an Kartons, Tüten und Profilen, die plötzlich den Raum einnehmen. Aber wenn man alles ausgepackt und sortiert hat, merkt man, dass Sim-Lab hier wirklich Fortschritte gemacht hat. Jedes Teil ist ordentlich verpackt, meist beschriftet und grob nach Teilen gruppiert. Allerdings ist die Menge an (Abfall-)Pappe riesig!





Handbuch und Dokumentation
Insgesamt ist das Handbuch klar und gut strukturiert. Sie können das Handbuch über einen QR-Code auf der Website von Sim-Lab herunterladen. Leider ist es nicht mehr im Lieferumfang enthalten, was absolut nicht schlimm ist. Stellen Sie nur sicher, dass Sie einen Laptop in der Nähe haben, denn auf dem Handy ist alles ein bisschen klein.
Jeder Schritt wird visuell unterstützt, so dass man schnell einen guten Überblick über den gesamten Prozess hat. Dennoch gibt es einen Aspekt, der meiner Meinung nach noch optimiert werden könnte: das Sortieren und Auffinden der richtigen Verbindungselemente.



Gelegentlich brauchte man etwas mehr Zeit, um unter den vielen Beuteln die richtige Schraube, Scheibe oder Unterlegscheibe zu finden. Wenn Sim-Lab diese Tüten nummerieren und sie mit den Schritten in der Anleitung verknüpfen würde - ähnlich wie bei LEGO oder IKEA - wäre der Bauprozess noch intuitiver und schneller. Besonders für diejenigen, die wie ich gerne strukturiert und effizient arbeiten, wäre dies eine wertvolle Verbesserung. Es ist etwas Kleines und vielleicht für viele unnötig, aber es kann sicherlich eine angenehme Verbesserung im Bauprozess sein.
Außerdem könnte die Menge an Pappe drastisch reduziert werden, wenn Sim-Lab sich dafür entscheidet, einen Karton zu liefern, in dem alle Schrauben, Bolzen und Befestigungselemente angeordnet und nummeriert sind. Das würde den Bauprozess bequemer und nachhaltiger machen.
Werkzeuge und montagools
Was mir während des Baus auffiel, war, dass kein Werkzeug mitgeliefert wird. Obwohl technisch gesehen zwei gängige Schraubenschlüssel (ein 24-mm-Steckschlüssel und ein 8-mm-Sechskantschlüssel) ausreichen - und ich sie selbst hatte -, fühlte es sich dennoch wie eine verpasste Gelegenheit an. An meinem neuen (abgelegenen) Standort, an dem ich diesen Testsimulator aufbaue, hatte ich keine Sechskantschlüssel zur Verfügung.
Für ein Cockpit in dieser Preisklasse wäre eine kleine Grundausstattung an Werkzeugen eine nette und logische Ergänzung gewesen. Es macht das Erlebnis noch ein wenig benutzerfreundlicher, vor allem für diejenigen, die seltener bauen, diese Schlüssel nicht zur Hand haben oder einfach nur sofort loslegen wollen.
Erneuerte Konstruktion und Montagegemak
Beim Aufbau fällt sofort auf, dass die traditionellen Eckwinkel weitgehend durch maßgefertigte Sandwichplatten und vorgebohrte Profile ersetzt wurden. Dadurch lassen sich viele Teile mit nur einer Schraube, einer Unterlegscheibe und einem Distanzstück befestigen. Kein Ärger mehr mit doppelten Befestigungen oder krummen Verbindungen. Das macht den Rahmen nicht nur steifer, sondern auch einfacher und schneller zu bauen. Dies ist eine wirklich große Verbesserung gegenüber früheren Generationen, aber auch gegenüber der Konkurrenz.





Ich habe insgesamt etwa zwei Stunden mit dem montage verbracht, und zwar ganz allein. Nicht eine Sekunde lang hatte ich das Gefühl, dass ich zusätzliche Hände brauche. Es fühlte sich sogar fast entspannend an. Es kommt selten vor, dass ich von einem Bauprozess so begeistert bin, aber beim P1X Pro war das absolut der Fall. Alles passt, lässt sich sauber verbinden, und der Rahmen setzt sich Schritt für Schritt auf eine Weise zusammen, die sich logisch und sogar befriedigend anfühlt. Es ist wirklich eine Freude, ihn zu bauen.
Einstellung der Pedale und der Lenksäule
Das Einstellen des Pedaldecks und der Lenksäule erfordert etwas Zeit und Präzision. Mein Tipp: Ziehen Sie beim Bau noch nicht alle Schrauben fest. So können Sie die Komponenten zunächst richtig positionieren und erst festziehen, wenn alles ergonomisch an seinem Platz ist. Die geschlitzte Pedalplatte macht das Einstellen einfach, aber ein wenig Vorbereitung ist trotzdem nötig.




Zusammenbau des Stuhls
In meinem Fall verwende ich also mein (altes) Sim-Lab Speed 1 in Kombination mit einem Sitzgleiter. Es ist zwar schön, dass man danach eine gewisse Flexibilität in der Sitzposition hat, aber es macht den montage nicht einfacher. Ein Tipp, den ich geben kann: Montieren Sie den Sitz zuerst zwischen den Halterungen, bevor Sie ihn an den Profilen befestigen. Das gibt Ihnen mehr Kontrolle über die Position und verhindert, dass Sie hinterher alles wieder lösen müssen.
Die Montage des Sitzes ist für mich nach wie vor einer der frustrierendsten Teile des gesamten Bauprozesses. Vor allem das Anbringen des Sitzes am Sitzgleiter ist jedes Mal wieder ein Kampf. Der Platz, um die Schrauben mit einem Schraubenschlüssel zu erreichen, ist begrenzt, und man braucht viel Geduld (und genau die habe ich nicht 😉 ), um alles richtig auszurichten und zu befestigen.
Wenn dieser Teil des Prozesses jemals optimiert wird, wäre das für mich persönlich ein großer Gewinn. Es mag ein kleiner Teil sein, aber es ist einer, auf den ich jedes Mal aufschaue.

Unterlegscheiben für Kappen: kleine Details, die den Unterschied machen
Ein weiteres optisches Detail, das Sim-Lab standardmäßig mit dem P1X Pro liefert, sind die schwarzen Aluminiumkappen. Sie verleihen dem Ganzen einen sauberen, fertigen Look und machen es optisch zu einer schlanken Einheit. Ich persönlich finde auch, dass Schwarz die schönste Option ist - es sieht sauber und minimalistisch aus und passt perfekt zum industriellen, aber minimalistischen Charakter des Cockpits.
Sim-Lab bietet diese Unterlegscheiben auch separat an, z. B. in blau oder rot. Sie sind mit dem Sim-Lab-Logo graviert und passen perfekt auf die gängigsten Halterungen. Für diejenigen, die ihrem Rigg eine persönliche Note geben möchten, sind diese zusätzlichen Farbvarianten eine angenehme Option!

Sim-Lab Aufkleber: dezentes Branding
Ein Detail, das mich beim Zusammenbau positiv überrascht hat, sind die mitgelieferten Sim-Lab-Abziehbilder. Auf den ersten Blick scheinen sie nur ein ästhetisches Element zu sein, aber in der Praxis vervollständigen sie das Cockpit visuell. Obwohl ich normalerweise kein Fan von auffälligem branding auf meiner Hardware bin, fühlt es sich hier genau richtig an. Die Platzierung ist dezent, das Finish ist elegant, und es passt perfekt zum industriellen und modernen Charakter des P1X Pro.
Außerdem: Es ist ein Stück Stolz. Die Produkte von Sim-Lab, und insbesondere der P1X Pro, sind ein beeindruckendes Stück niederländischer Ingenieurskunst - robust, durchdacht und optisch ansprechend. Und das sollte man auch sehen. Indem Sie den Aufkleber anbringen, geben Sie Sim-Lab einen verdienten Platz an Ihrem Simulator, als Anerkennung für ein Cockpit, das wirklich zur Spitze des Marktes gehört.


Einstellbare Füße
Die verstellbaren Gummifüße sind eine der subtilen, aber wertvollen Verbesserungen dieser neuen Generation. Sie verleihen dem Cockpit buchstäblich einen schwebenden Charakter und tragen zu seinem klaren, modernen Aussehen bei. Die verstellbaren Füße sind groß und fühlen sich solide an. Sie lassen sich leicht verstellen und sorgen dafür, dass die gesamte Einheit fest und dennoch stilvoll steht. Da das Cockpit nun erhöht ist, wird auch der Ein- und Ausstieg erleichtert. Für mich persönlich ist das eines der schönsten Details des neuen Designs.



Montage der integrierten Vario-Monitorhalterung und des Monitors
Der letzte Schritt im Bauprozess ist vielleicht der befriedigendste und fühlt sich wie das Tüpfelchen auf dem i an: die Montage des Monitors. Während ich in meinem eigenen Simulator einen Dreifachbildschirm verwende, habe ich mich für diesen Testaufbau für einen einzelnen Monitor entschieden. In meinem Fall war es ein MSI 49″ Curved Ultrawide, den ich an der integrierten Vario-Monitorhalterung von Sim-Lab befestigt habe. Und das ist auch gut so, denn sobald der Monitor angebracht ist, sieht das Ganze sehr elegant und professionell aus. Das gibt dem Cockpit wirklich seine endgültige Form.
Die Montage der integrierten Vario-Monitorhalterung ist erstaunlich einfach. Dank der übersichtlichen Anleitung, der Verwendung von Unterlegscheiben und der cleveren Konstruktion kann man den Sockel sehr schnell montieren. Mein Tipp: Ziehen Sie bei der Montage noch nicht alles ganz fest. Montieren Sie zunächst die komplette Konstruktion, nehmen Sie Ihre Sitzposition ein und stellen Sie dann den Abstand zwischen Bildschirm und Lenksäule genau ein. Erst wenn alles genau so ist, wie Sie es wollen, ziehen Sie die Schrauben endgültig fest.
Die wahre Macht liegt in der Vario-VESA-Adapter. Dieses patentierte System macht die Einstellung Ihres Monitors/ihrer Monitore zum Kinderspiel. Mit einem Inbusschlüssel können Sie die Höhe (bis zu 32 mm), die horizontale Feineinstellung um 10 mm und die Neigung oder Drehung des Bildschirms um bis zu 5 Grad in zwei Ebenen leicht einstellen.
Besonders bei gekrümmten Ultrawide-Bildschirmen oder einem Triple-Setup ist diese Präzision Gold wert. Alles wird ausgerichtet, ohne Frustration! Ein einfaches, aber äußerst intuitives System für die korrekte Ausrichtung Ihrer Anzeige(n).

Benutzererfahrung Sim Lab P1X Pro
Nach der angenehmen Bauphase begann die eigentliche Arbeit: intensive Testfahrten von GT3-Einsätzen bis zu Langstreckenrennen in meine Lieblings-Sims. Was sofort auffällt, sobald man sich auf das P1X Pro setzt, ist die absolute Laufruhe des Rahmens. Keine Bewegung, kein Knarren, kein Flex - selbst bei starker Kraftrückmeldung von direkt angetriebenen Rädern oder beim harten Bremsen mit dem Sim-Lab XP1 Kraftmessdosen-Pedalsatz. Es fühlt sich an, als wäre alles eins, was ein noch nie dagewesenes Maß an Kontrolle und Konzentration ermöglicht.
Auch bei längeren Fahrten bleibt der Komfort hoch. Die Sitzposition kann dank des Sitzschiebers perfekt eingestellt werden, aber auch das Pedaldeck lässt sich leicht verstellen. Ich fand, dass ich mit minimalen Anpassungen eine ergonomische Position finden konnte, die sich auch nach zwei Stunden Fahrt noch bequem anfühlte. Die integrierte Monitorhalterung in Verbindung mit dem Vario-VESA-Adapter war dabei eine große Hilfe. Die Einstellung des Betrachtungswinkels und des Abstands war leichtgängig und präzise - etwas, das man beim Fahren eines ultrabreiten Curved-Monitors wirklich merkt.
Was ebenfalls zum Komfort beiträgt, ist das schlichte und klare Design. Es ist eine Freude, ihn anzuschauen! Alles fühlt sich logisch aufgebaut an, nichts ist im Weg, und dank seines modularen Charakters bleibt Raum, um Zubehör hinzuzufügen oder zu verschieben.
Kurz gesagt: Der Sim Lab P1X Pro übertrifft meine Erwartungen bei weitem. Der Rahmen ist nicht nur ein optisches Statement, sondern auch so gebaut, dass er wirklich funktioniert - stabil, zuverlässig und bereit für jede ernsthafte Simulations-Session. Und das Beste ist, dass man kein Techniker sein muss, um alles perfekt einzustellen und zu bedienen. Dies ist ein Simulationscockpit, in das man mit Zuversicht einsteigt - und mit einem Lächeln wieder aussteigt. Es ist ein Cockpit, auf das Sie sich verlassen können. Immer und immer wieder.




Vorteile und Nachteile
Sie fragen sich, wo das P1X Pro wirklich gut ist - und wo es noch Raum für Verbesserungen gibt? Hier sind die wichtigsten Vor- und Nachteile.
Obwohl ich das nicht als Nachteil empfinde, sondern eher als Gelegenheit, Ich möchte es trotzdem erwähnen: Das Cockpit wird in vielen einzelnen Schachteln und Tüten geliefert. Eine Schachtel in der Schachtel. Das ist ordentlich, hätte aber haltbarer sein können. Ein kompakter, übersichtlicher Karton, der das gesamte Montagematerial mit nummerierten Teilen enthält, würde sowohl den Abfall reduzieren als auch den Bauprozess weiter rationalisieren.
Auch wenn es das Gesamterlebnis kaum beeinträchtigt, so ist dies doch einer der wenigen Punkte, an denen noch Verbesserungsbedarf besteht. Es ist ein Detail, aber eines, das die Erfahrung nur ein wenig fester und haltbarer machen würde. Allerdings muss ich sagen, dass ich natürlich kein Verpackungsspezialist bin und dies vielleicht schon perfekt gemacht ist.
Profis
- Erneuertes und modernes Design
- Leicht zu montieren
- Modular und zukunftssicher
- Hochwertige Verarbeitung
- Sehr stabiler und steifer Rahmen
Nachteile
- Keine Werkzeuge enthalten
- Überschüssige Verpackungen und Kartonagen
Fazit Sim Lab P1X Pro review: ein Cockpit der Spitzenklasse
Das Sim Lab P1X ist ein Cockpit, das Zukunftssicherheit mit Ästhetik und Einfachheit verbindet. Oder besser gesagt, es ist eines der vollständigsten und durchdachtesten Cockpits auf dem Markt.
Die Sim-Lab P1X Pro ist in jeder Hinsicht eine fantastische Verbesserung gegenüber dem ursprünglichen P1X. Alles an diesem Cockpit strahlt Qualität und Vision aus: von der außergewöhnlichen Verarbeitungsqualität bis hin zum minimalistischen, sauber verarbeiteten Design. Es ist ein Rig, das wie ein Haus steht, sich mit bemerkenswerter Leichtigkeit aufbauen lässt und sich an Ihr Setup anpasst - jetzt und in Zukunft.

Sim-Lab-Rabatte
Der rote Faden, der sich durch die gesamte Erfahrung zieht, ist klar: Es geht um Einfachheit und Komfort. Vom modularen Design und der intuitiven Einstellung bis hin zur Verarbeitung mit Kappenscheiben und dem eleganten branding - jedes Detail wirkt durchdacht und funktional. Auch die Ergonomie ist hervorragend. Das Cockpit bleibt auch unter schwersten Lasten absolut stabil. Kein Flex, kein Spiel, keine technischen Zugeständnisse.
Gibt es also keine Bereiche, die verbessert werden können? Überhaupt nicht. Die Bereitstellung von Standardwerkzeugen und die Nummerierung von Verbindungselementen würden den Bauprozess noch effizienter machen - aber sie werden von der Gesamterfahrung völlig in den Schatten gestellt. Denn das ist wirklich sehr gut.
In dieser Preisklasse gibt es wahrlich keine bessere Alternative. Sim-Lab hat mit der neuen Generation der P1X Pro Sim Racing Cockpits ein wahres Meisterwerk geschaffen, das für die Zukunft bereit ist.

Sim Lab P1X Pro
Für die das Beste gerade gut genug ist
Das Sim-Lab P1X Pro ist die erste Wahl für alle, die maximale Stabilität, hochwertige Verarbeitung und volle Ausbaufähigkeit suchen. Dank seines modularen Designs und seiner extrem stabilen Konstruktion ist dieses Cockpit für jede Herausforderung bereit - jetzt und in Zukunft. Verwenden Sie den Code ‘SIMRACINGHUB5‘ während des Bezahlvorgangs für 5% Rabatt!
Sim Lab P1X Testbericht: Stabil, stilvoll und raffiniert bis ins letzte Detail | SimRacingHub.nl
Entdecken Sie, warum das Sim-Lab P1X Pro das beste Rennsimulations-Cockpit aller Zeiten sein könnte. Ein umfassendes, ehrliches review voller praktischer Erfahrung und Details.
Pruduktmarke: Sim-Lab
Produkt-Währung: EUR
Produkt-Preis: 1308
Produkt vorrätig: InStock
4.8
Vorteile
- Array
- Array
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Nachteile
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