Die Cube Controls Astra ist ein Lenkrad, das ich mit gemischten Gefühlen begonnen habe. Nicht, weil ich an der Verarbeitungsqualität gezweifelt hätte - ganz im Gegenteil. Meine bisherigen Erfahrungen mit Cube Controls, einschließlich des GT-X2, F-Core und F-Core EVO, waren ausnahmslos positiv. Die Zweifel betrafen hauptsächlich das Konzept und das Design. Das Astra ist eindeutig von einer formelhaften Designsprache inspiriert und lässt das einfach nicht meine persönliche Vorliebe sein.
Meine erste Begegnung fand auf der Sim Gaming Expo in Chicago statt, wo ich das Astra zum ersten Mal in den Händen hielt. Und obwohl mir das Design nicht unbedingt gefällt, war ich nach meiner ersten Begegnung überraschend positiv überrascht. Warum das so ist, können Sie in diesem review lesen, in dem ich meine Meinung und Erfahrung mit dem Cube Controls Astra teile.

Transparenz und Kontext - wie und warum ich dieses Rad getestet habe
Cube Controls schickte mir das Astra mit einer klaren Anweisung: Nutzen Sie es intensiv und bilden Sie sich Ihr eigenes, ehrliches Urteil. Und genau das habe ich getan. Über zwei Monate lang, auf verschiedenen Simulatoren, verschiedenen Radständen und sogar in VR. In dieser review teile ich meine gesamten Erfahrungen - einschließlich der Punkte, bei denen ich denke, dass Cube Controls die falsche Designwahl getroffen hat.
Cube Controls hat in keiner Weise meine Meinungen, Schlussfolgerungen oder den Inhalt dieses review beeinflusst. Alles, was Sie hier lesen, basiert auf meinen eigenen Erfahrungen.
Unboxing - erste Eindrücke noch vor der Fahrt
Noch bevor ich eine einzige Runde gefahren bin, beginnt das Erlebnis beim Auspacken. Die Cube Controls Astra wird in einer stabilen, schlank gestalteten Box geliefert, die eindeutig auf Schutz und Funktionalität ausgerichtet ist. Es ist der typische blau-weiße Karton, den man bei den F-Core (EVO), GT-X2 und anderen Lenkrädern von Cube Controls sieht. Keine grelle Optik oder leere Behauptungen, nur eine solide und robuste Verpackung.
Was ist in der Schachtel?
Beim Öffnen der Schachtel finden Sie:
- Das Astra-Lenkrad Cube Controls (in meinem Fall der Astra Premium)
- Vormontierte Nabe (nur Premium-Version)
- Q-CONN Magnetanschlusskabel
- Montage und Befestigungsmaterial
- Übersichtliche Dokumentation
Alles ist ordentlich und sicher verpackt. Der Lenker ist gut vor Transportschäden geschützt und fühlt sich beim ersten Abholen sofort solide und hochwertig an.



Erster physischer Eindruck
Was mir beim Auspacken sofort auffiel, war das Gewicht. Oder besser gesagt, wie leicht sich das Rad anfühlt, sobald man es zum ersten Mal in den Händen hält. Das ist einer dieser Momente, in denen man schon vor dem Aufsetzen denkt: Das wird ein Spaß auf einem Direktantriebsradstand! Mit einem Gewicht von etwas mehr als 1 Kilogramm ist das Astra eines der leichteren Lenkräder. Mit der Montage eines Schnellspanners wird das Ganze natürlich schwerer.
Die Oberfläche macht sofort klar, dass es sich nicht um ein Plastikspielzeug handelt. Die Verarbeitungsqualität ist erstaunlich gut und solide. Die Griffe aus Aluminium, Carbon und Silikon fühlen sich so an, wie man es sich in diesem Segment erhofft: solide, geschmeidig und ohne Klappern oder Spiel. Auch die Knöpfe, Geber und Schalthebel machen beim ersten Anfassen einen guten Eindruck. Vor allem die Schalthebel haben sich im Vergleich zu anderen Cube Controls-Lenkrädern endlich verändert und verbessert.
Das Auspacken selbst mag kein Spektakel sein, aber das passt eigentlich perfekt zum Astra. Alles, was Sie brauchen, ist in der Schachtel, nicht mehr und nicht weniger. Eines ist auf jeden Fall sicher: Das Cube Controls Astra zaubert sofort ein Lächeln ins Gesicht!
Cube Controls Astra: Erhältlich in zwei Varianten
Cube Controls bietet den Astra absichtlich in zwei Varianten an: den Standard-Astra und den Astra Premium. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil sie sich direkt auf den Preis, die Verarbeitung und die Erfahrung auswirkt.
Cube Controls Astra
Das Standard-Astra richtet sich an Sim-Racer, die maximale Leistung ohne unnötigen Schnickschnack wollen. Funktional ist es bereits ein vollwertiges High-End-Lenkrad, aber mit einem eher nüchternen Ansatz.

Astra (Standard)
- Standardschalter und -tasten
- Standard-Daumen-Drehgeber
- Keine Nabe enthalten
- Tasten löschen
Cube Controls Astra Premium
Der Cube Controls Astra Premium richtet sich eindeutig an den Sim-Racer, der das gewisse Extra an Raffinesse sucht. Mit dieser Version erhalten Sie vollständig CNC-gefräste funky Schalter, Encoder und die Nabe ist im Lieferumfang enthalten. Sie können zwischen einer blauen und einer schwarzen Ausführung wählen.

- 7-fach-Schalter aus CNC-gefrästem Aluminium
- CNC-gefräste Aluminium-Daumen-Drehgeber
- Nabe inklusive
- Tasten löschen
Wie viel kostet der Cube Controls Astra?
Das Cube Controls Astra wird bewusst scharf vermarktet, insbesondere in Anbetracht des High-End-Segments, in dem sich dieses Rad bewegt. Es gibt zwei Varianten, mit deutlichen Unterschieden in der Verarbeitung, aber der gleichen technischen Basis.
Übersicht Preise
- Astra - Basis: €399
- Astra - Premium Schwarz: €499
- Astra - Premium Blau: €499
Die Preisstruktur ist klar. Die Base-Version richtet sich an Sim-Racer, die den Kern des Astra zum attraktivsten Einstiegspreis erleben wollen. Für 399 € erhalten Sie genau die gleiche Basis: das gleiche Chassis, die gleichen Schalthebel, die gleiche Elektronik und das gleiche Fahrerlebnis. Der Unterschied liegt lediglich in der Ausführung der Tasten und dem Fehlen einer vormontierten Nabe.
Die Premium-Versionen - sowohl in Schwarz als auch in Blau - kosten 499 € und bieten zusätzlich CNC-gefräste Aluminiumtasten und -drehgeber sowie einen vorinstallierten Hub. In der Praxis bedeutet das vor allem ein etwas besseres taktiles Erlebnis und mehr Bedienkomfort bei montage. Funktionell werden Sie damit nicht unbedingt schneller fahren, aber das Ganze fühlt sich einfach ein bisschen raffinierter an.



Was diese Preisgestaltung so stark macht, ist die Tatsache, dass Cube Controls hier keine Funktionen für die teurere Variante zurückhält. Sie zahlen nicht extra für bessere Schalthebel, bessere Elektronik oder mehr Leistung. Das Fahrgefühl bleibt identisch. Das macht die Wahl vor allem persönlich: Wenn Sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis wollen, ist die Base-Version besonders attraktiv. Wenn Sie nur das gewisse Extra an Verarbeitung und Komfort wünschen, ist die Premium-Variante preislich logisch.
Im Segment der High-End-Sim-Racing-Lenkräder ist dies eine bemerkenswert faire und transparente Positionierung.

Spezifikationen
- Konstruktion: motorsporttaugliche Kohlefaser-Frontplatte (4 mm) + Aluminium-Gussgehäuse
- Gewicht: 1150 Gramm (einschließlich Nabe)
- Breite (Griff-zu-Griff): 29,5 cm
- Griffe: neue Silikongriffe mit verbesserter Textur
- Plattform: PC
- Kompatibilität: Formel-Schnellspannernaben (3-Schrauben, 70 mm PCD; Nabe im Lieferumfang des Astra Premium)
- Knöpfe: 10 RGB-Tasten mit neuer taktiler Anordnung
- Kippschalter: 2
- Drehgeber: 2 Front- + 2 Daumen-Drehgeber
- Joysticks: 2 multidirektionale Joysticks mit integriertem Encoder
- Verschieber: komplett CNC-gefräst mit Carbon-Paddles (ELOI, schallgedämpft, kurzer Federweg)
- Kupplungen: 2 integrierte Kupplungen mit Startkontrolle und einstellbarer Kraft
- Elektronik: neue PCB-Architektur mit Hochgeschwindigkeits-Chipsatz
- Konnektivität: Q-CONN Magnetische Verbindung
- Software: volle SimHub-Kompatibilität
- VR-fähig: ja
Gestaltung und Styling
Das Design des Cube Controls Astra ist eines, bei dem Sie nicht neutral bleiben werden. Man liebt es oder man hasst es. Es scheint eine klare Entscheidung zu sein, die nicht unumstritten ist. Was das Design betrifft, so halte ich persönlich den Astra nicht für das schönste Lenkrad. Aber letztlich geht es ja auch um Leistung. Und die kann man beim Astra als sehr gut bezeichnen.
Die offene Unterseite, die geraden Linien und das recht große Maß von 295 mm machen diesen Lenker zu einem Lenker mit visueller Präsenz. Ich persönlich bevorzuge etwas kompaktere Lenker um die 280 mm, insbesondere für GT- und Prototypen-Rennen.
Was mich am meisten stört, ist der mittlere Bereich. Hier sieht man zwei Drehgeber mit einem leeren Bereich zwischen ihnen und einem beleuchteten Cube Controls-Logo. Dieser Platz fühlt sich ungenutzt an. Für Funktionen wie Traktionskontrolle, ABS oder Motormapping hätte ein dritter Geber hier perfekt gepasst.
“Nicht alles an diesem Design ist mein Geschmack, aber hinter dem Lenkrad macht die Geschichte Sinn.”
Das beleuchtete Logo selbst ist für mich ein absolutes Manko. Es bringt funktional nichts und nimmt mir die Illusion eines realistischen Cockpits. Grelles RGB passt meiner Meinung nach nicht zu einem Lenkrad, das Motorsport-DNA ausstrahlen will. Zum Glück lässt es sich abschalten, aber der Platz hätte viel besser genutzt werden können.
Qualität der Konstruktion
Cube Controls enttäuscht selten, wenn es um die Verarbeitungsqualität geht, und der Cube Controls Astra ist nicht anders. Der Astra besteht aus einem Aluminiumgussgehäuse mit einer 4 mm dicken Kohlefaserfrontplatte in Motorsportqualität. Dabei handelt es sich nicht um dekoratives Karbon, sondern um funktionales Material, das zur Steifigkeit und zum Feedback beiträgt.
Bei hohen Kräften gibt es keine Spur von Flex oder unerwünschten Bewegungen. Selbst bei aggressiven Lenkeingaben, schnellen Korrekturen oder Übersteuern bleibt das Gesamtgefühl solide und berechenbar. Das gibt Vertrauen, besonders wenn Sie am Limit fahren und kleine Korrekturen den Unterschied zwischen Kontrolle oder Zeitverlust ausmachen.
Was ich hier besonders schätze, ist, dass die Verarbeitungsqualität nicht nur in extremen Momenten spürbar ist, sondern gerade auch im alltäglichen Gebrauch. Das Lenkrad fühlt sich durchweg fest an, knarrt und klappert nicht und bleibt auch nach längeren Fahrten unverändert. Diese Art von Beständigkeit ist genau das, was man in diesem Segment erwartet - und was der Astra tatsächlich liefert.


Gewicht und Gleichgewicht
Mit rund 1150 Gramm (inklusive Nabe) ist der Astra in seiner Klasse bemerkenswert leicht. Das merkt man nicht nur beim Lenken, sondern vor allem bei schnellen Korrekturen und beim Abfangen von Übersteuern. Das geringe Gewicht sorgt dafür, dass Sie jede Unebenheit, jeden Bordstein und jede Force-Feedback-Vibration perfekt spüren. Es ist ein wahres Vergnügen, mit diesem leichten Lenkrad alles aus dem direkt angetriebenen Radstand herauszuholen. Der Astra fühlt sich erstaunlich natürlich und ausgewogen an.
In meiner Situation habe ich dieses Lenkrad sowohl mit dem Simucube 2 Sport als Pro und seine Leistung ist hervorragend. So lädt das Rad dazu ein, leichter zu lenken und ruhiger mit den Händen zu arbeiten. Bei Rädern mit mittlerem bis hohem Radstand wie Simucube 2 Pro und Sport führt dies zu einem detaillierteren Force-Feedback, ohne dass es ermüdend wirkt. Kleine Signale - wie der Moment, in dem die Vorderreifen gerade die Haftung verlieren - werden deutlicher wahrgenommen.
“Jede kleine Korrektur spüre ich sofort wieder in meinen Händen, als ob das Lenkrad und das Auto eins werden.”
Außerdem habe ich bei längeren Fahrten festgestellt, dass sich dieses geringe Gewicht körperlich bemerkbar macht. Kein kopflastiges Gefühl, keine Unruhe nach einer Stunde Fahrt und keine müden Arme oder Handgelenke. Das Lenkrad fühlt sich gleichmäßig an, auch wenn die Konzentration nachlässt und Fehler wahrscheinlicher werden. Das macht es zu einer der stärksten Eigenschaften des Astra.
Griffe und Ergonomie - ausgezeichnetes Material, aber nicht makellos
Die Silikongriffe sind zweifelsohne eine der größten Stärken des Astra. Sie bieten viel Grip, fühlen sich fest und kontrolliert an und funktionieren sowohl mit als auch ohne Sim-Rennhandschuhe ausgezeichnet. Bei längeren Fahrten - vor allem in Kombination mit leistungsstarken Direktantriebsrädern - bleiben sie komfortabel und berechenbar, ohne sich ‘klebrig’ oder ermüdend anzufühlen. Mir persönlich gefallen die Griffe des Astra viel besser als die des F-Kern oder GTX2.
Was sofort auffällt, sind die Rillen in den Griffen. Das Profil erinnert stark an einen Intermediate-Reifen: optisch erkennbar, technisch rennorientiert und eindeutig eine bewusste Designentscheidung. Funktional gesehen bringen diese Rillen wirklich nur wenig zusätzlichen Grip; der Grundgrip des Silikonmaterials ist bereits mehr als ausreichend. Aber aus ästhetischer Sicht halte ich dies für eine sehr starke Ergänzung. Es verleiht dem Astra seine eigene Identität und unterscheidet dieses Lenkrad sofort von anderen High-End-Lenkrädern.
Gerade dieses Detail zeigt, dass Cube Controls bei seinen Designentscheidungen Mut hat. Sie wagen es, etwas anders zu machen, auch wenn es nicht unbedingt funktionell notwendig ist. Ich persönlich kann das sehr gut nachvollziehen. In einem Markt, in dem viele Ochsen anfangen, gleich auszusehen, fühlt sich dies wie ein bewusster Schritt an, um Charakter hinzuzufügen.


Ein Detail, das besser sein könnte
Es gibt jedoch ein Detail, das mir während der Fahrt immer wieder auffiel. Auf der Rückseite der Griffe spürt man die Befestigungsbolzen, mit denen die Griffe am Aluminiumgehäuse befestigt sind. Mein Mittelfinger liegt genau darauf, wenn ich den Lenker festhalte, zum Beispiel in schnellen Kurven oder bei Korrekturen. Mit Handschuhen ist das kaum spürbar, aber ohne Handschuhe spürt man es deutlich und es kann sich etwas weniger angenehm anfühlen.
Es ist kein Beinbruch und schmälert nicht die Gesamtqualität des Rades, aber es ist eines dieser Details, von denen ich hoffe, dass Cube Controls es schafft, sie in einer zukünftigen Iteration etwas geschickter zu beseitigen. Gerade weil der Rest der Ergonomie so gut ist, fällt dieser kleine Punkt besonders auf.
Tasten, Drehgeber und Schalter
Beim Fahren merkt man schnell, dass Cube Controls viel Wert auf die Platzierung und Zugänglichkeit der Eingänge gelegt hat. Der Astra fühlt sich sofort vertraut an. Tasten, Drehgeber und Schalter sind genau dort, wo man sie erwartet, sodass man sie intuitiv bedienen kann, ohne den Fokus von der Strecke zu nehmen. Das gilt besonders in der VR, wo die blinde Steuerung kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist.
Feedback von Schaltflächen
Die Drucktasten haben ein klares, gleichmäßiges Klickgeräusch, das auch in hektischen Momenten im Rennen Sicherheit gibt. Die Kippschalter sind typisch Cube Controls: robust, mechanisch und mit klarem Feedback. Ich liebe es! Es sind Details wie diese, die zu einem authentischen Renngefühl beitragen und mich diese Schalter an ihren Lenkrädern immer schätzen lassen.

Drehgeber und Joysticks
Die Daumen- und Drehgeber sind leicht zugänglich und eignen sich perfekt für Spielfunktionen wie Bremsvorspannung, Traktionskontrolle oder ABS-Einstellungen. Die multidirektionalen Joysticks sorgen auch in der Praxis für viel Flexibilität, zum Beispiel beim Navigieren in Menüs oder beim Anpassen von Einstellungen während der Fahrt.
Verpasste Gelegenheit im Mittelteil
Ein Gefühl bleibt jedoch bestehen. Der mittlere Teil des Lenkrads hätte besser genutzt werden können. Der Platz für einen zusätzlichen Geber ist eindeutig vorhanden, wird aber nicht genutzt. Vor allem, da ich ihn oft für Dinge wie das Motormapping oder die Feinabstimmung der Traktionskontrolle oder des ABS benutze, fühlt es sich wie eine verpasste Gelegenheit an. Es ist keine Sollbruchstelle, aber es ist eine Designentscheidung, die wie das beleuchtete Logo zeigt, dass Cube Controls hier bewusst die Form der maximalen Funktionalität vorzieht.
Schaltungen und Kupplungen
Dies ist ohne Zweifel der größte Verbesserungspunkt des Astra. Cube Controls hat mit dem Astra eindeutig auf das Feedback der Community gehört. Die älteren Schalthebel waren für ihr raues, hohles Metall-auf-Metall-Geräusch bekannt - etwas, von dem ich persönlich noch nie ein Fan war. Dieses Geräusch hat mich buchstäblich aus dem Erlebnis gerissen, besonders bei längeren Rennen oder Onboard-Aufnahmen.
Mit den neuen ELOI-Schalthebeln schlägt Cube Controls eine völlig andere Richtung ein. Die Schalthebel sind leiser, straffer und fühlen sich endlich richtig hochwertig an. Der Klick ist klar, kontrolliert und gedämpft. Dies macht die Wahrnehmung und Erfahrung so viel besser!
“Dies ist der erste Cube Controls-Lenker, bei dem mich das Schalten nicht aus dem Erlebnis herausreißt, sondern in das Erlebnis hineinzieht. Die aktualisierten ELOI-Schalthebel sind großartig!”
Außerdem finde ich es stark, dass die Schalthebel und Kupplungen jetzt in einem Aluminiummodul integriert sind. Das erhöht die Steifigkeit und sorgt für ein gleichmäßiges Gefühl auf der Rückseite des Lenkers. Die Kupplungen sind einstellbar und funktionieren in der Praxis extrem gut, vor allem beim Anfahren, wo Dosierbarkeit und Wiederholbarkeit den Unterschied ausmachen.
Es gibt kleine ergonomische Feinheiten, wie zum Beispiel die Vertiefung, in die meine Finger fallen, wenn ich ohne Handschuhe fahre. Dies ist kein großes Problem, aber es ist etwas, das Sie bei längeren Sitzungen bemerken. Gleichzeitig wiegt dieses Detail nicht den großen Schritt nach vorne auf, den Cube Controls hier gemacht hat. Das Gesamtbild ist stark, durchdacht und zeigt, dass diese Marke gewillt ist, sich grundlegend zu verbessern - und das schätze ich außerordentlich.



Q-CONN-Anschluss - praktisch, aber nicht perfekt
Der magnetische Q-CONN-Anschluss macht den Lenkerwechsel schnell und einfach. Im täglichen Gebrauch ist dies eine gute Lösung: Das Anschließen ist mühelos, die Magnete führen den Stecker automatisch in die richtige Position und die Verbindung fühlt sich solide an, sobald alles befestigt ist.
Allerdings gibt es auch einen Nachteil. Bei heftigen Stürzen, schnellen Lenkbewegungen oder unerwarteten Momenten, in denen Sie das Rad abrupt korrigieren müssen, kann sich das Kabel lösen. Das kommt zwar nicht oft vor, aber wenn es passiert, wird man sofort aus dem Rennfluss gerissen. Man verliert vorübergehend die Kontrolle und muss die Verbindung wiederherstellen, was vor allem bei Wettkämpfen oder Langstreckenrennen sehr frustrierend ist. Vor allem in Automobilista 2 führt dies oft zu Problemen, da man das Spiel häufiger neu starten muss. Auch wenn die Q-CONN-Verbindung sehr praktisch ist, hat sie doch ihre Grenzen. Auch wenn sie noch so klein ist.

Der Astra und VR: eine starke Kombination
In der VR kommt der Astra voll zur Geltung. Kombiniert mit meinem Pimax Kristall Super Ich finde das wirklich eines der angenehmsten Lenkräder, die ich bisher in einem VR-Setup verwendet habe. Man merkt dann, wie gut der Astra ausbalanciert ist.
Das Lenkrad fühlt sich nie schwer oder unhandlich an. Das sorgt für ruhige und sanfte Lenkbewegungen. In Kombination mit dem geringen Gewicht und dem Force-Feedback entsteht ein sehr natürliches Gefühl, bei dem Lenkrad, Force-Feedback und Optik nahtlos ineinander übergehen.
Alle Eingaben sind intuitiv platziert und leicht zu finden, ohne suchen zu müssen, was in der VR unerlässlich ist. Man muss nicht suchen oder nachdenken; alles ist dort, wo man es erwartet. Bei längeren VR-Sitzungen merke ich auch, dass die Ermüdung deutlich weniger ins Gewicht fällt als bei schwereren oder weniger gut ausbalancierten Lenkern. Das macht das Astra nicht nur für kurze Rennen angenehm, sondern vor allem für längere Stints, bei denen Konzentration und Komfort den Unterschied ausmachen. Alles in allem also eine sehr angenehme Erfahrung während meiner VR-Rennen in Automobilista 2, RaceRoom und Assetto Corsa EVO.
CubeSet-Software
Der Astra verwendet die eigene Software CubeSet von Cube Controls. Diese ist leicht, übersichtlich und tut genau das, was Sie erwarten. Alle Tasten, Encoder und Schalter sind vollständig belegbar, und Sie können unter anderem die Impulsbreite der Encoder einstellen. Das ist besonders nützlich, wenn Sie feststellen, dass Eingaben manchmal doppelt registriert werden, wenn Sie sich schnell bewegen, oder, im Gegenteil, Schritte überspringen, wenn Sie eine Feinabstimmung vornehmen wollen. In dieser Hinsicht ist CubeSet technisch sehr gut.
Die RGB-Beleuchtung ist auch über CubeSet konfigurierbar, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich es dafür kaum verwende. Der wirkliche Mehrwert entsteht erst, wenn man das Astra mit SimHub verbindet. Durch die volle SimHub-Kompatibilität können Sie die Beleuchtung direkt mit der Telemetrie der Simulation verknüpfen. RPM, Flaggen oder persönliche Trigger: alles kann genau auf das abgestimmt werden, was Sie brauchen.
Im Vergleich zu Marken, die sich stark auf ausgeklügelte proprietäre Ökosysteme verlassen, ist der Ansatz von Cube Controls bewusst einfach gehalten. Sie erhalten keine komplexen Profilstrukturen oder Modifizierungsebenen, aber zwischen der Grundkonfiguration in CubeSet und der Freiheit von SimHub vermisse ich ehrlich gesagt nichts. In der Praxis fühlt sich CubeSet für die Ersteinrichtung gut an, aber SimHub ist für mich zweifelsohne die erste Wahl. der richtige Weg.
Was sind die Vor- und Nachteile des Cube Controls Astra?
Für mich ist das Cube Controls Astra ein technisch grundsolides Lenkrad mit tollem Fahrgefühl, perfekter Balance und hervorragenden Schalthebeln. Gleichzeitig entsprechen einige Design-Entscheidungen - darunter das unbenutzte Mittelteil und das beleuchtete Logo - nicht so ganz meinen persönlichen Vorlieben. Wem dieser Stil zusagt, der bekommt ein leichtes, präzises und leistungsorientiertes Lenkrad, das genau das tut, was es soll: Vertrauen beim Fahren vermitteln.
Vorteile
- Sehr hohe Verarbeitungsqualität
- Geringes Gewicht für schärfere Kraftrückmeldung
- Erneuerte ELOI-Schieberegler
- Perfekte Balance und Ergonomie
- Gute und robuste Griffe
- Vollständig SimHub-kompatibel
Nachteile
- Nur USB, keine kabellose Konnektivität
- Eingeschränkte Eingangsflexibilität (keine Mehrstellungsschalter)
- Der mittlere Abschnitt fühlt sich funktional untergenutzt an
- Beleuchtetes Cube Controls-Logo als kleiner Zusatz
Schlussfolgerung
Na maanden intensief gebruik kan ik zeggen dat de Cube Controls Astra een stuurwiel is dat inhoudelijk klopt. De bouwkwaliteit is uitstekend, het lage gewicht vertaalt zich direct naar meer detail en rust in de force feedback en de vernieuwde ELOI shifters behoren tot de beste in deze prijsklasse. Deze zijn écht subliem! Vooral in VR, in combinatie met mijn Pimax Crystal Super, voelt de Astra perfect in balans en uiterst natuurlijk aan.
Gleichzeitig ist dieses Rad weder makellos noch mein persönlicher Favorit in Bezug auf das Design. Das formelhafte Design, der ungenutzte Mittelteil und das beleuchtete Logo wirken auf mich wie verpasste Gelegenheiten. Abgesehen davon tut der Astra genau das, was er tun sollte: sich auf Fahrgefühl, Präzision und Leistung konzentrieren, ohne unnötigen Schnickschnack.
“Mit einer Endnote von 8,1 zeigt der Astra, dass man kein Übermaß an Ausstattung braucht, um ein überzeugendes und angenehmes Lenkrad zu haben.”
Wenn Sie ein leichtes, steifes und technisch starkes Lenkrad suchen, bei dem sich alles um Fahrverhalten und Vertrauen dreht, dann ist das Cube Controls Astra eine sehr überzeugende Wahl. Es ist kein Allrounder, aber innerhalb seiner Philosophie liefert Cube Controls hier ein besonders solides und ausgereiftes Produkt.
Cube Controls Astra Überprüfung
Haben Sie diesen review ganz durchgelesen und sind neugierig, wie sich der Cube Controls Astra in der Praxis verhält? Dann schauen Sie sich auch mein Video review über den Astra an.
Hat dieser Cube Controls review Ihnen geholfen, die richtige Wahl zu treffen?
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